Neuseeland mit Kindern


Neuseeland mit Kindern

Um die ganze Welt fliegen, um Neuseeland zu bereisen. Die lange Anreise erschreckt viele Leute erstmal. Und dann auch noch mit Kindern?

Bevor man den lang gewünschten Neuseelandtrip immer weiter vor sich hinschiebt, haben wir hier ein paar Infos für Sie zusammengestellt, die bei der Entscheidung helfen können.

Zuerst einmal kann man sagen, dass Neuseeland sich dadurch auszeichnet, sicher zu sein. Die Kriminalität ist sehr niedrig und im Gegensatz zum großen Nachbarn Australien gibt es hier nicht die gefährliche Tierwelt. Die meisten Familien kommen mit einer Reiseroute und einer Menge Reisezielen an, die sie bereisen wollen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies häufig gar nicht klappt. Dies ist aber gar kein Problem, sondern liegt daran, wie die Kinder je nach Launen und Spontanität ständig dafür sorgen, dass die Route am Ende ganz anders verläuft, als man es sich gedacht hat. Die Begeisterung und der Optimismus von Kindern sorgt dafür, dass man sich unabhängig jeglicher Planung ganz in der Reise verlieren kann – und wo kann man das besser und unabhängiger, als im Wohnmobil?

Häufig sind es auch die anderen Reisenden oder Einheimischen, die einem Tipps geben wo man unbedingt hin will, oder man versucht einfach, dem guten Wetter nachzureisen. Denn Regen kann natürlich schon mal für schlechte Stimmung sorgen. Den Kindern wird langweilig, man ist auf engem Raum und hat keine Ausweichoptionen. Auch manche Kulturstopps, die für Eltern vielleicht interessant wären, kann man vielleicht nicht unbedingt umsetzen, die Reise mit Kindern ist also etwas anderes, als das Reisen alleine oder zu zweit.

Hier ein paar wichtige Informationen, die man vor und während der Anreise und angekommen in Neuseeland gut gebrauchen kann:

Wichtig ist zuerst einmal die Wahl des passenden Wohnmobils. Dabei ist vor allem zu beachten, wo die Kinder sitzen können und auch eine Heizung ist empfehlenswert. Abends kann es manchmal ziemlich kalt werden. Wir können Ihnen ein Wohnmobil zur Verfügung stellen, in dem die Kinder direkt hinter der Fahrerkabine sitzen können. Stauraum ist ein anderer Punkt, den man bedenken sollte. Unabhängig davon, möglichst mit wenig Gepäck zu reisen. Außerdem gibt es viele Modelle mit Standheizung. An manchen windigen Orten oder auch abends kann es kühl werden, eine Heizung ist da gold wert.

Sprechen Sie uns an, wir geben Ihnen gratis Infos

Zuvor:

  • Sind die (Kinder-)Reisepässe bei der Ausreise aus Neuseeland noch mindestens 3 Monate gültig?
  •  Reisetaschen statt Koffer, da sie besser in den Stauraum des Wohnmobils passen und generell nicht zu viel mitnehmen (Trekkingschuhe, Regenjacke, Sonnenhut und je nach Saison Badesachen sollten natürlich im Gepäck sein), wenn an etwas vergessen hat, kann man es in riesigen Geschäften (zum Beispiel die roten “The Warehouse”-Läden, in denen es von Sonnenmilch über Spielzeug bis hin zu Sportgeräten und Kleidung alles zu günstigen Preisen gibt.
  • Ein bisschen Basisplanung ist gut, um zu wissen, wie groß die Distanzen sind und wie lang das Wohnmobil mieten sollte. Auf die Routenplanerangaben von Google und Co. kann man etwa 25% oben drauf setzen, da die Straßen in Neuseeland häufig sehr kurvenreich sind. Und dann kommen noch unzählige ungeplante Stopps an schönen Orten hinzu.
  • Falls verschreibungspflichtige Medikamente mitgenommen werden, am besten den Arzt aufsuchen, um einen schriftlichen Brief für den Zoll ausstellen zu lassen (auf Englisch).
  • Smartphones oder besser Tablets sind in Neuseeland echt nützlich – Apps wie WikiCamps und Campermate helfen bei der Suche nach Campingplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Wanderwegen oder kostenfreien W-Lan Bereichen und lassen sich auf dem Tablet nutzen – dazu kann am Ende des Tages oder wenn es mal regnet mit den Kindern die Fotos auf dem Tablet bestaunen.

Nach der Ankunft:

  • Gehen Sie die erste Nacht ruhig an und buchen Sie vielleicht eine Unterkunft bevor es auf die große Tour geht. Ein bisschen Komfort nach der langen Reise mit 12 Stunden Jetlag sind sicher angenehm.
  • Buchen Sie danach möglichst wenig, um flexible zu bleiben, nichts ist schöner, als die Freiheit, je nach Laune, Tipps anderer Reisender und der Sonne zu entscheiden, wo die nächste Nacht verbracht wird.
  • Wenn Sie Internetguthaben haben oder im W-Lan Bereich sind, schauen Sie regelmäßig auf die Wettervorhersage, diese kann sich plötzlich ändern und vor allem möchte man ja vermeiden, mit den gelangweilten Kindern im Van festzusitzen.
  • Kleingeld dabei haben – viele kleine Campingplätze haben keine Rezeption, sondern nur einen Briefkasten, in den der Preis pro Nacht eingeworfen wird. Dieser liegt meist zwischen 4 und 10 Dollar und mit diesen Spenden werden die Campingplätze aufrecht erhalten.
  • Möglichst keine großen Distanzen fahren, es lohnt sich hinter jeder Kurve, einen Stopp zu Machen und die Kinder bekommen sicher keine Langeweile.
  • Immer genügend Sonnen- und Insektenschutz mit sich führen. Keine Sorge, dies bekommt man auch vor Ort noch alles in fast jedem Supermarkt oder Warehouse.
  • Die lokalen Informationsstellen (i-sites) findet man in Neuseelands Städten und Dörfern. Hier gibt es gute Infos zu Unterkünften, Restaurants aber auch Unsicherheiten zum Wildcampen o.Ä. können hier beantwortet werden.
  • Kaufen Sie sich vor Ort eine Sim-Karte. Dies geht schnell und für 20$ bekommt man zum Beispiel bei Telecom, Vodafone oder 2degrees ein Internetpaket + Frei-SMS und Freiminuten im Inland für einen Monat. Dies lohnt sich vor allem, um mal schnell auf die Wettervorhersage zu schauen oder Öffnungszeiten nachzusehen etc.